
Autor: Terence Horn
Montagslyriker – Zerrissene Gardinen in klarer Saphirnacht
Ein Hurra auf die Schönheit, die ihr liebstes Wort in zarte Farben hüllt.
Im roten Wüstensand fand ihr Herz ein schattiges Plätzen, gefühlt mit guten Freunden, verdienter Ruhe und weiter Sicht.
Die Malerin, Lyrikerin und Fotografin
Sibylle Sophie entstaubt die Montagslyriker
>>> http://www.Sibylle-Sophie.de
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Flüchtiger Flügelschlag eines Kolibri – eine Kurzgeschichte

Heiteren Sinnes muss man sein,
zu was einen die Vorsehung bestimmt.Wie war das Leben schön.
Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart
Die lange Nacht der Kurzgeschichten
Mit der aufsteigenden Sonne im Paradies angekommen, wollte Colette unbedingt was Frisches anziehen. Was sie dann auch vor meinen Augen tat. Colette zog sich nackt aus und einen Schlafanzug an, während ich so tat, als wäre nichts. Mit großen Augen alberte ich herum, wurde mutlos und bekam die Angst zu spüren. Colette hüpfte frech ins Bett und schlüpfte unter die Decke.
„Was ist, worauf wartest Du?“ fragte sie, als wäre nichts gewesen. Ich legte mich zu ihr, in das viel zu kleine Bett. Keiner sagte ein Wort. Eine gefühlte Ewigkeit, bis mir Colette ihr Kopfkissen ins Gesicht feuerte. Der Startschuss zu einer längeren Kissenschlacht, bei der wir uns restlos verausgabten und einfach nur kindisch herumtobten. Danach wurde es ruhiger, auch weil Colette ihren Körper so drehte, dass sich ihr kleiner Po passgenau in mein Becken schmiegte und mich zutiefst berührte. Ich wollte mich zusammenreißen, aber es war eine einzige Quälerei. Für die Dauer eines Kolibri Flügelschlags konnte ich mich beherrschen, da steckte ich schon fast in ihr drin. Colette zuckte leicht, sagte aber nichts. Natürlich wollte ich sie streicheln, küssen, tierisch durchvögeln, irgendwas in der Art. Traute mich aber nicht und überlegte zu lang, wie ich das möglichst diskret anstellen könnte. Irgendwann schlief ich ein.
Kurzgeschichte von Rossi
Der Maiskolben ist größer als die Ratte – Eine Kurzgeschichte

„Es gibt keine größere Enttäuschung, als wenn du mit einer recht großen Freude im Herzen zu gleichgültigen Menschen kommst.“
Christian Morgenstern
Kurzgeschichte aus dem Engelhorn
„Rossi! Ich guck nach dir, schon die ganze Zeit. Los komm!“
Schnupfi packte meine Hand, wollte mich unbedingt von der Tanzfläche zerren. Worauf ich so gar keine Lust hatte, schon allein wegen seiner hirnrissigen Aktion letzte Woche, als er mein Techtelmechtel mit Bella sabotierte. Dieser kameradschaftliche Amoklauf hing weiterhin unverarbeitet im Raum. Als ich ihn darauf ansprach, druckste er rum und konnte keine Gründe benennen oder wollte nicht. Sein Gehirn musste raten, was Emotionen anging. Womit ich nicht behaupten will, er hätte nie welche gehabt. Schnupfi ging einfach nur falsch mit seinen Empfindungen um. Ein existentielles Gefühlsproblem, das ihn zu einem Sonderling machte. Der Maiskolben ist größer als die Ratte – Eine Kurzgeschichte weiterlesen
Die rothaarige Fitnessqueen – amüsante Kurzgeschichte
Kurzgeschichte eines fränkischen Rebellen
Bazzi hing den lieben Tag im Fitnessstudio ab. Der arme Kerl konnte vor lauter Kraft kaum laufen und wenn er abends heimkam, zog er gemütlich einen durch, um locker zu werden. Warum sollte ich ihn nicht dabei unterstützen? Die Dame von der Rezeption schickte mich direkt in den Trainingsraum, wo gestählte Körper ihre Muskeln trainierten. Unmengen an Schweiß und Adrenalin lagen in der Luft.
Beeindruckend fand ich eine rothaarige Fitnessqueen, die sich auf einem dieser Stepper vergnügte. Ein formvollendeter Körper, der scheinbar schwerelos dahinfloss. Natürlich und voller Kraft befanden sich ihre Pobacken und die festen Sportbrüste in perfekter Symbiose. Diese begnadete Athletin duldete keinen Zweifel, wer die Nummer eins in dem Laden war.
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