Mystisch wird der Herbst,
wenn Worte leise die Sterne berühren
und wir die Nacht zurückfordern.
Meinem hessischen Dichterfreund Prinz Prospero kam die geniale Idee, zur passenden Zeit. Und zwar rufen wir, jetzt im Herbst, die Montagslyriker ins Leben und bitten befreundete Dichter fünf Fragen zu beantworten, um sie besser kennenzulernen, um ihre Worte zu verstehen und um an ihrer Kunst teilzuhaben.
Hierfür habe ich einen neuen Menüpunkt >>> Montagslyriker <<< erstellt, wo ihr die fünf Fragen und weitere Infos findet.
Weiter geht’s nächsten Montag um sieben.
Bis dahin, rette die Nacht und sei wachsam!
Ich und mein Leben,
die immer wiederkehrenden Fragen,
der endlose Zug der Ungläubigen,
die Städte voller Narren.
Wozu bin ich? Wozu nutzt dieses Leben?
Die Antwort: Damit du hier bist.
Damit das Leben nicht zu Ende geht, deine Individualität. Damit das Spiel der Mächte weitergeht
und du deinen Vers dazu beitragen kannst.
Zitat von Walt Whitman (1819-1892), US-amerikanischer Lyriker, Schriftsetzer, Wohnungmakler, Lehrer, Herausgeber von Zeitungen, Sanitäter, Mitarbeiter im Innenministerium. O Captain! My Captain!
Whitman stellte sich den Abscheulichkeiten des Lebens. Im Amerikanischen Bürgerkrieg diente er als Sanitäter, schrieb über die Natur und ist selbst heute noch populär. Whitman beantwortet hier die Frage aller Fragen: Wer bin ich? Was soll ich hier? Wozu leben? Weil das Leben schön ist, hart und ungerecht, wenn wir die Augen offen halten, den Kopf oben und unser Herz verschenken. Schreib deine eigene Geschichte, pflanz einen Baum, zieh Kinder groß, bau ein Haus, mach das Beste daraus, lass Grashalme sprießen, die Sonne scheinen.
Bekannt aus Club der toten Dichter, O Captain! My Captain!
Oder als Vorwort bei „Unterwegs“ von Jack Kerouac
Pfadfinder der Beat-Generation
u.a. mit Whitman:
Feier Abend – Grünschnabel und alte Hasen 19 Gedichte über Sinn und Unsinn des Lebens, ewige Liebe, frühen Tod und wilde Tiere. Blick in die Zukunft. Futter für die Seele. Als E-Book oder Taschenbuch erhältlich …