Montagslyriker – Mit Rilke, Haruki und James in der Absinth-Bar

Mann verliert den kopf

Den Narren den Rücken gekehrt,
die ersten Schneeglöckchen geköpft,
lüften die Montagslyriker durch,
lassen den Frühling herein und reißen den Vorhang entzwei.

Madame Hava die Romantische schenkt aus,
an der Absinth-Bar,
in wilden Wäldern,
an unsichtbare Dämonen
und zarte Märchenerzähler:
http://hanna-linn.de/

Montagslyriker – Mit Rilke, Haruki und James in der Absinth-Bar weiterlesen

Das Sauerkrautgesicht – ein Gedicht fürs Volk

Die Auferstehung einer verlorenen Liebe

Der deutscheste Deutsche besiegte zuerst sich selbst,
Ursprung und Lösung all unserer Probleme, liebster Zeitvertreib.
Ein erloschenes Herz, das keine Ruhe fand, als Repräsentant der Völker durch Europas schmutzige Sumpflandschaften irrte.
Gott segne ihn, den geheimnisvollen Unbekannten.

Der deutscheste Deutsche, aus dem Nichts geboren, ein Sauerkrautgesicht mit Fischaugen. Bejubelter Witz, im erlauchten Kreis ungenutzter Möglichkeiten. König des sittlichen Empfindens, Retter, Heiland und Erlöser, verspricht seinem Volk Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit.
Ein Gummibärchen auf dem Weg zu wahrer Macht.
Gott sehne ihn, den designierten Imperator.

Der deutscheste Deutsche lüftet die Maske, gibt sich als einsamer Reiter,
in dunkelster Nacht zu erkennen, dem es erlaubt sei zu sprechen,
weil er sich als flüchtiger Furz erwies. Ein laues Lüftchen,
welches fröhlich und unerschrocken verpufft. Ein Goldfisch im Piranhabecken skrupelloser, verrückter, unberechenbarer Staatenlenker.
Gott segne ihn, den deutschesten Deutschen.

Gedicht von Stephan Rossmann


titel, Cover von Feier AbendFeier Abend – Grünschnabel und alte Hasen
19 Gedichte über Sinn und Unsinn des Lebens,
ewige Liebe, frühen Tod und wilde Tiere.
Blick in die Zukunft. Futter für die Seele.
Als E-Book oder Taschenbuch erhältlich …

 

 

Montagslyriker – Shakespeare, Brecht, Kafka, Frisch, Hesse etc.

Frauen arbeiten in einem Weinberg

Am Montag um sieben,
so steht es geschrieben,
stellt sich ein Montagslyriker vor sein Publikum,
zeigt sein Können, sein Werk,

seine Kunst.
Gibt Einblick,
für unseren Durchblick,
lässt hoffen,
zweifeln,

schenkt Vertrauen.
Die Sonne geht auf,
die Sonne geht unter,
die Montagslyriker stehen irgendwo dazwischen
, am Tag,
in der Nacht,
so ist es mit dem Mond abgemacht.
Seit so frei und
begrüßt in unserer Mitte:

Christin von Margenburg Montagslyriker – Shakespeare, Brecht, Kafka, Frisch, Hesse etc. weiterlesen

Montagslyriker – Zerrissene Gardinen in klarer Saphirnacht

Frau im japanischen Kimono

Ein Hurra auf die Schönheit, die ihr liebstes Wort in zarte Farben hüllt.
Im roten Wüstensand fand ihr Herz ein schattiges Plätzen, gefühlt mit guten Freunden, verdienter Ruhe und weiter Sicht.

Die Malerin, Lyrikerin und Fotografin
Sibylle Sophie entstaubt die Montagslyriker

>>> http://www.Sibylle-Sophie.de

Montagslyriker – Zerrissene Gardinen in klarer Saphirnacht weiterlesen

Montagslyriker – Architekt der Wörter

Schlittschuhfahren irgendwo in Holland

Deine Worte widerstehen schnelllebiger Versuchung,
verlaufen sich im goldenen Thronsaal geköpfter Herrscher
im Grunde sind sie fröhlich und frei.

Ein solides Haus im hohen Norden, sturmerprobt auf Stein gebaut
Ebbe und Flut, die alten Neider, die zu viel wissen
Lang lebe die Heimat, ewige Sonne am verfaulten Himmel
der in Flammen steht, während der heilige Traum am Horizont vergeht
.

Ein geerdeter Mensch, der hinschaut, denk und glaubt
Ein Architekt, der planvoll Wörter zueinander findet
Bleibt nur noch die Frage:
Kaffee oder Tee?  

Ewald Eden der Architekt bittet zu Tisch.
Guten Appetit, Prost und schönen Abend!
Montagslyriker – Architekt der Wörter weiterlesen