Maria die Geheimnisvolle geboren am 02.Januar feiert Geburtstag mit uns!
Unser Geburtstagskind lebe hoch, hoch, hoch über den Wolken.
Schenken wir unsere Zeit und Aufmerksamkeit
unser Wohlwollen
schenken wir ein neues Jahr.
1. Nenne den Schmerz beim Namen. Wer ist der Dämon, der dich zum Schreiben verführte?
Es war mehr als einer. Es war eine Horde, die mich seit meiner Kindheit verfolgte.
Sie legten mir Worte nahe, welche bissen, stachen und Unruhe stifteten. Es waren Rebell, Sehnsucht, (Selbst)Hass, Gefahr, Hysteria, Wut, Entsetzen und ihre geträuen Schergen und dann waren noch diese, welche im Nebel blieben. Oder sich im Licht versteckten. Daher suchte ich die Wiege der Dunkelheit. Dort war ich sicher. Die Dunkelheit war meine Begleiterin. So wurde ich zu ihr und sie zu mir, bis ich begann mich zu bewegen. Schreiben ist für mich bewegen. Frieden schließen mit den Dämonen. Hören, wie sie aus mir und ich aus ihnen spreche um immer tiefer vorzudringen, und immer näher an den Rand der Sonne zu gelangen. Deswegen schreibe ich. Ich möchte mich bewegen. Von den Händen auf die Knie zu den Füßen, in die Lüfte.
2. Wer dich kennenlernen will muss wissen, dass du …
… dass ich schaue, schweige, scherze. Ich übertreib es gern. Manchmal. Aber manchmal bin ich auch sehr still. Andere Male bin ich wie ein Flummi, der durch die Gegend springt. Dann fang ich auch mal an, Haufenweise schlechte Wortwitze raus zu hauen, so es die Situation her gibt. Das kann sehr abschreckend wirken. Um enorme Redeflashs zu bekommen benötige ich keinerlei Drogen. Dafür bin ich schon morgens häufig gut gelaunt. Das kommt manchmal nicht so gut an. Aber das ist mir recht egal. Ich lache auch allein, wenn ich etwas lustg finde und manchmal sind das nur Gedanken und das verwirrt die Menschen, die dann lieber auf Abstand bleiben. Ist mir aber recht so. Lieber hab ich Menschen um mich, mit denen ich rumspinnen kann. Oder eben gar keine. Dann beobachte ich oder denke oder schwebe mit den Wolken oder schreibe oder reise in fremde Welten oder alles zusammen 😀
3. Welche Götter verehrst du?
Phu… Gute Frage. Ich war immer gern eine Einzelkämpferin. Hatte für Götter keinen Platz, da ich auch Athestisch erzogen wurde. Mein Vater sagte aber gern. „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott“
Das hatte mich dann ganz schön wütend gemacht. Hehe, naja. Wie soll er mir denn helfen, wenn es keinen gibt? Meine Familie war mir schon immer sehr wichtig aber verehrt habe ich sie auch nicht. Vorbilder in dem Sinne hatte ich also nicht. Ich war aber großer Sailor Moon Fan und Sailor Saturn war mir die Liebste. Vielleicht verehrte ich die ja auf meine Weise. Ich hab immer noch Zeitungen von damals. Sogar CD’s. Auf die goldene CD mit den japanischen Originalliedern bin ich besonders „stolz“ xD Auf jeden Fall aber blieb ich immer der Hoffnung treu, egal wie es mir ging. Heute würde ich sagen, dass man lieber sein sollte als zu verehren. Verehren hat so etwas unerreichbares. Man setzt sich selber einen Rahmen, über den hinweg man nicht zu gehen vermag. Das finde ich langweilig 😀
4. Was tust du, um dein Werk bekannt zu machen?
Naja…
Ich vertrau dem Zufall, der mir Gelegenheiten, wie Diese schenkt.
Ich weiß, dass das nicht sonderlich viel ist und eigentlich wollte ich mich auch mehr ins Zeug legen. Irgendwo müsste ich auch noch einen Blog haben aber ich hab sogar vergessen wo und wie er heißt. Ich bin wohl nicht so gut darin für mich zu werben. Ich schreibe und poste nur auf Facebook, weil es so schön bequem ist.
Wer mal schauen möchte: „Fetzen aus dem Kopf“. Das ist wohl Werbung. Lerning by doing quasi. Hehe…
5. Und nun, zeige dich!
@ Maria
Kommt, ich möchte euch eine Geschichte erzählen…
Ein wabbern in der Ferne. Nur wage. Es ist, als ob das Licht fehlt. Was ist es? Ein schwarzes Loch?
Lass uns näher hinsehen.
Sie rutscht hinein. Spieralförmge Gänge. Sie scheint zu fallen. Zu fliegen und um sie herum
1 Buchstaben:
„Dreh dich um und du wirst sehen Doch frag nicht Nicht! Du wirst verstehen Wenn Wände sprechen schweig als dann Der Schornstein ruft komm halt dich ran“
Sie fällt. Stürzt hart. Wo? Wo ist sie hier?
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2 Im Kerker
„Düster, modrig ists hier unten wobei es das nicht sicher ist. Unten oben ist verschwunden geblieben ist die Finsterniss
pulsierend sind die rauen Wände ächzen Schimmel schleicht sich leis hinauf Der bitter Atem zum Entsetzen Gib acht, er frisst auch dich einst auf
Stich den Säbel wucht hinein zäh, doch reiße weiter Spritzt das Blut vor Wut hinein fühlt es sich alsgleich befreiter
Doch enger wird es das Gewölb Drückt nieder weicht der Sauerstoff
Ach könnt sie doch nur was sie wöllt lässt sich fallen fällt hernieder Atmet flach und weint die Lieder
So vergehen Tage, Wochen – vielleicht gar Monate sogar Organisch Wände beginnen zu kochen Es entsteht ein Fensterpaar“
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3 hinter Fenstern
„Scheint die Sonne durch die Fenster kehrt Ruhe ein der fernen Schreie komm rein zu mir zum Schein zu dir
Ich glaub ich frier
die Kleidung schützend fehlt an mir bin bar Es zerrt mich aus meiner Mitte Ich bette mich auf Nägeln centimeter lang ich flehe Sonne mir wird bang Ich schrei Gedanken in den Himmel was mach ich falsch? Was ist es immer Seh Wut und Feindschaft auferstehen möchte gehen möchte mich drehen Möchte Nägel erweichen sehen Im Glanz der Schönheit auferstehen möchte nicht in Trauer gehen die mich aufhält das Licht zu verstehen“
Es schwinden sacht die Nägel Der Raum wird weiter. Der Schimmel zieht sich langsam flüsternd zurück. Die Wände mahnen ihn zur
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4 Ruhe
„Es legt sich Ruhe nieder Wie ein Tuch, das Meilenweit Geflogen ist und nun befreit
Doch eisg sich nun nieder legt Auf Gletscherflächen, trug es der Weg Nun müde, sehr vom stürmisch Fluge Durch schwärzeste Gezeitenstrudel
Ein Hauch Es wölbt sich leicht, ein säufzen Welch Antwort auf doch keine Frage wer frug die Stummen was noch komme
Wer holte Tote aus dem Grabe?
Verstehen heißt noch nicht geheilt Wer bleibt entschied sich und verweilt Nur Antworten und nicht die Fragen Können sagen, will mich wagen
Drum bitte ich, dich weites All um Hilfe, in dies meinem Fall Schick Antworten im Traume mir Und Bitte, lass mich nicht erfrieren.“
Als sie aufwacht ist da anstelle des Kerkers ein pulsierender Wald. Dunkel ists und überall
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5 Gestrüpp
„Im Unterholz knackt es Es raschelt drängt nach außen Es kommt schon fast es, guckt vorsichtig hinaus erschrickt und weicht zurück was, was hat es nur gesehen Es rennt nach innen kanns nicht verstehen was hat es nur gesehen?“
War etwa alles nur ein Traum? Oder träumt sie noch immer. Was ist dieser Wald? Eine Illusion? Er pulsiert wie zuvor der Kerker aber doch, er scheint offen. Was ist das nur für ein Druck auf ihrer Brust. Wann wird er weichen mit der Hitze der Wandlung. Alles verformt sich. Sie schaut hin und sieht die Sonne durch die Baumeswipfel scheinen. Vorsichtig erwärmend umarmt sie den Druck und schließt Frieden. Sie stellt sich auf. Breitet die Arme aus. Dreht sich und lässt sich fallen ins frische
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6 Moos
„Umschlungen von des Tages Wogen Metamorphe Gedankenstrudel Vergangenheit klopfte ich bat sie hinein ich gab mich ihr hin doch nur so zum Schein
Um zu ergründen wo noch Vollendung sucht was nie vollendet werden wird (?) da stets die Bilder wechseln Doch Heilung zählt zu meinen Schätzen
Verschließ mich nicht vor meiner Wut doch geb mich ihr nicht hin Schreib es bis es mir gut tut umarme sanft die Schlingen
Sie werden Seide unter meiner Wärme die eben doch noch glühend heiß unter riesig Druck pulsierte das Leben lehrte mir die Zeit
Die nächste Stufe in der Ferne Ich kann sie schon erahnen doch dräng ich mich nicht an die Sonne Ich vertraue darauf es wird gut werden“
Sie schaut in den Himmel. Hört Vöglein ihr singen, sieht Wölklein ihr ziehen und bald wird sie fliegen.
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Feier Dich und dein Leben! Wahrscheinlich hast du nur eins!
Auf meinem Blog Terence Horn poste ich Lesestoff aus den 90ern, auch mal aktuelles Zeug, siehe "Joshua - Die Liebe Gottes". Witziges, spontanes Material rund um Betäubungsmittel, Mädchen und den Wahnsinn im allgemeinen.
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12 Kommentare zu „Montagslyriker – Neujahrsüberraschungsgeburtstagskind“
Zunächst mal: Alles Liebe und Gute zum Geburtstag an die Schreiberin:-)
Happy Birthday:-)
Jaaaaa:-) Endlich wird mein Wunsch wahr! Vielen lieben dank:-) Da ist ein BILD:-) Danke! Und dann auch noch so ein Schönes. Krasse Augen. Mega!
Die Lyrik: Ganz fantastisch. Geht einem sehr nah an manchen Stellen und berührt sehr:-)
Vielen dank!
herzlichen Glückwunschzum Geburtstag auch von mir … – Wie gut, Hier was von Dir lesen zu können, diese fließenden Zeilen, die einer/einem das Herz wärmen.
Zunächst mal: Alles Liebe und Gute zum Geburtstag an die Schreiberin:-)
Happy Birthday:-)
Jaaaaa:-) Endlich wird mein Wunsch wahr! Vielen lieben dank:-) Da ist ein BILD:-) Danke! Und dann auch noch so ein Schönes. Krasse Augen. Mega!
Die Lyrik: Ganz fantastisch. Geht einem sehr nah an manchen Stellen und berührt sehr:-)
Vielen dank!
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Grüne Augen! Das hat schon was. Und klar, wir wünschen uns mehr Bilder!
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Danke dir 🙂
Freut mich, dass es dir zusagt 🙂
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herzlichen Glückwunschzum Geburtstag auch von mir … – Wie gut, Hier was von Dir lesen zu können, diese fließenden Zeilen, die einer/einem das Herz wärmen.
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Danke auch an dich, für den Glückwunsch und ich feu mich über jede/n, den/die ich errcheichen kann 🙂
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Wirklich sehr, sehr interessant!
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Wie immer bin ich wieder etwas später hier…Aber immerhin 🙂
Ich hoffe es geht dir gut Terence!
Ich finde das Bild übrigens auch Klasse. Das passt richtig gut 🙂
(PS; willst du nicht Mal mit Sven schreiben? Ich will mich da aber weiter auch nicht wirklich einmischen)
Alles Liebe,
Jana
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Dankeschön! Ja, das mit dem Bild hab ich mir auch gedacht.
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Wer ist Sven? 😀
Hab Dank und einen schönen Abend.
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Das PS ging an Terence 🙂
Der Rest an dir^^
Danke, hoffe du hast auch noch einen schönen Abend
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Stimmt ja, eine Kommentarfunktion.
Ich freu mich über eure Reaktionen ❤
Alles Liebe,
Maria
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